Geschafft! Projektunterricht der 9. Klassen

Geschafft,
im doppelten Sinne des Wortes erreichten die Teilnehmer des Projektes 3000 im Rahmen des Projektunterrichts in Klasse 9 einen der Gipfel am Hockenhorn.
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Die Projektgruppe mit ihrem Lehrer Herr Richter
Ziel des Projektes war das Aufsteigen auf einen Gipfel der Höhe von mindestens 3000 m. Während der Vorbereitungsphase planten die Schüler mögliche Anreise- und Aufstiegsrouten, suchten Übernachtungsmöglichkeiten und stellten die nötige Ausrüstung zusammen. Anschließend wurden die Kosten für die Anreise und die Übernachtung auf der Lötschenpasshütte kalkuliert. Manch einer staunte über den stolzen Betrag und so entstand die Idee, Sponsoren und Helfer für das Vorhaben zu gewinnen. Im weiteren Verlauf der Vorbereitung informierten sich die Schüler über die Bedingungen und das Verhalten im Hochgebirge sowie die Belastungen für eine solche Bergtour. Es fanden an verregneten und heißen Tagen Übungstouren statt, damit allen klar wurde, womit zu rechnen sein wird. Und es kam schlimmer als erwartet. Am 3. und 4. Juli wurde das Projekt durchgeführt. Und wir wissen jetzt, dass Wetterprognosen in den Alpen nur manchmal zutreffen. Von Dauerregen und kaltem Wind am Mitwoch und einer dicken Wolkenschicht in mittleren Höhen am Donnerstag war jedenfalls nicht die Rede. Alle erreichten trotzdemvon Ferden im Lötschental aus, wenn auch völlig nass und halb erfroren  die Lötschenpasshütte. Die Leute in der Hütte meinten:“Morgen wird es besser.“ Schlechter wäre wohl auch nur ein Schneesturm. Im Vertrauen auf die Prognose begannen wir am nächsten Morgen den Aufstieg. Vorausgesagt war ein sonniger Tag mit einzelnen Wolken und so sah es auch erst aus.  Das Hockenhorn ragte nur sekundenweise aus einer dicken Wolkenschicht. Wir hofften auf die Auflösung der Wolken, aber das Gegenteil geschah. Bald standen wir im Nebel und es wehte ein eiskalter Wind. In einer Höhe von 3050 m beschlossen wir, dass der kleine Gipfel das Ziel ist. Weitergehen wäre zu gefährlich gewesen. Der Rückweg über den Lötschengletscher und das Gasterental mit den weiten Ausblicken nach Kandersteg war spektakulär, aber anstrengend. Völlig platt, traten wir die Rückreise an. Bedanken möchten wir uns bei Herrn Crößmann, Herrn Budde und Herrn Behnke für die Genehmigung dieses Projekt durchzuführen und mit dessen Einplanung. Unser Dank gilt auch dem Förderverein unserer Schule, der BB Bank, Raab- Karcher, der Schreinerei Geng, dem FC Lauchringen für die finanzielle Unterstützung bei Der Projektdurchführung. Ein Dank geht auch an Herrn Wieser, der uns begleitet hat.
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Der Gipfel des Lötschenpasses
von Harald Richter
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